Arbeitsmedizinische Eignungsuntersuchungen Hannover und der Umgebung
Eine arbeitsmedizinische Eignungsuntersuchung klärt, ob eine Beschäftigte oder ein
Beschäftigter die gesundheitlichen Voraussetzungen für eine bestimmte, meist
sicherheitsrelevante Tätigkeit erfüllt. Dr. Bormann und ihr Team im Betriebsmedizinischen
Zentrum Hannover führen Eignungsuntersuchungen für Unternehmen aus Industrie, Logistik,
Handwerk, Pflege und weiteren Branchen durch – individuell abgestimmt auf Tätigkeit und
Gefährdungsbeurteilung.
Für Unternehmen ist die Eignungsuntersuchung ein wichtiger Baustein, um Beschäftigte gezielt
auf Tätigkeiten mit besonderen Anforderungen vorzubereiten und gleichzeitig gesetzliche
Vorgaben einzuhalten. Für Beschäftigte schafft sie Klarheit darüber, welche gesundheitlichen
Voraussetzungen eine Tätigkeit mit sich bringt, bevor sie diese aufnehmen. Das
Betriebsmedizinische Zentrum Hannover berät dabei, welche Untersuchung im konkreten Fall
sinnvoll oder erforderlich ist, und organisiert Termine unkompliziert und flexibel – auch für
mehrere Beschäftigte gleichzeitig.
Was sind arbeitsmedizinische Eignungsuntersuchungen?
Arbeitsmedizinische Eignungsuntersuchungen unterscheiden sich von der arbeitsmedizinischen
Vorsorge, die in erster Linie dem Gesundheitsschutz der Beschäftigten dient: Sie klären, ob
jemand die gesundheitlichen Voraussetzungen für eine konkrete, oft sicherheitsrelevante
Tätigkeit mitbringt – etwa für Fahr-, Steuer- oder Überwachungstätigkeiten. In der Praxis
werden beide Untersuchungsarten häufig im selben Termin kombiniert, wenn eine Tätigkeit dies
erfordert.
Welche Eignungsuntersuchung im Einzelfall notwendig ist, ergibt sich aus der jeweiligen
Gefährdungsbeurteilung des Arbeitsplatzes. Dabei wird betrachtet, welchen körperlichen und
gesundheitlichen Belastungen eine Tätigkeit mit sich bringt und welche Anforderungen daraus
für die ausübende Person entstehen. Auf dieser Grundlage legt der Betriebsarzt fest, welche
Untersuchungsschritte sinnvoll und erforderlich sind – von einem einfachen Gespräch bis hin
zu speziellen körperlichen Tests, etwa bei Arbeiten mit Atemschutz oder in Überdruck.
Für welche Tätigkeiten sind arbeitsmedizinische Eignungsuntersuchungen relevant?
Eignungsuntersuchungen spielen vor allem dort eine Rolle, wo besondere gesundheitliche
Anforderungen an eine Tätigkeit bestehen, zum Beispiel bei:
- Fahr-, Steuer- und Überwachungstätigkeiten
- Arbeiten mit Atemschutz
- Tätigkeiten mit Absturzgefährdung
- Auslandseinsätzen
- Nacht- und Schichtarbeit
- Baumarbeiten
Unsere arbeitsmedizinischen Eignungsuntersuchungen im Überblick
Je nach Tätigkeit kommen unterschiedliche Untersuchungen und Vorsorgen infrage:
- Fahr-, Steuer- und Überwachungstätigkeiten (ehem. G25)
- Arbeiten mit Atemschutzgeräten (ehem. G26.3)
- Arbeiten in Überdruck (ehem. G31)
- Arbeiten mit Absturzgefahr (ehem. G41)
- Verkehrsmedizinische Untersuchung nach FEV
- Sportbootführerschein-Untersuchung
- Einstellungsuntersuchung
- Nacht- und Schichtarbeit (ehem. G56)
- Baumarbeiten
Branchen, für die wir arbeitsmedizinische Eignungsuntersuchungen anbieten
- Industrie und Produktion
- Logistik
- Handwerk
- Pflege und Gesundheitswesen
- Baustellen
- technische Dienstleister
- Außendienst
- Offshore- und Spezialtätigkeiten
Ablauf arbeitsmedizinischer Eignungsuntersuchungen
Der Umfang arbeitsmedizinischer Eignungsuntersuchungen richtet sich nach der jeweiligen
Tätigkeit und den Ergebnissen der Gefährdungsbeurteilung. Ein Termin umfasst in der Regel ein
Gespräch zu Tätigkeit und Arbeitsplatz sowie die für die jeweilige G-Untersuchung vorgesehenen
Untersuchungsschritte. Für Unternehmen mit mehreren Beschäftigten lassen sich Sammeltermine
organisieren.
Unternehmen erhalten im Anschluss eine Rückmeldung dazu, ob und unter welchen Bedingungen
eine Tätigkeit gesundheitlich vertretbar ist. Detaillierte medizinische Befunde unterliegen
dabei der ärztlichen Schweigepflicht und werden nicht an den Arbeitgeber weitergegeben. Bei
Bedarf empfiehlt der Betriebsarzt zusätzliche Schutzmaßnahmen, etwa persönliche
Schutzausrüstung oder eine Anpassung der Arbeitsbedingungen, um die Tätigkeit sicher
ausüben zu können.
Ihr Ansprechpartner
Dr. Bormann, Betriebsärztin, und ihre Kolleginnen und Kollegen führen die arbeitsmedizinischen
Eignungsuntersuchungen im Betriebsmedizinischen Zentrum Hannover durch. Für Terminfragen und
die Organisation ist Frau Trester Ihre Ansprechpartnerin.
Häufige Fragen zu arbeitsmedizinischen Eignungsuntersuchungen
Ist eine arbeitsmedizinische Eignungsuntersuchung Pflicht?
Das hängt von der jeweiligen Tätigkeit ab. Bei bestimmten sicherheitsrelevanten Aufgaben –
etwa Fahr-, Steuer- oder Überwachungstätigkeiten – ist eine arbeitsmedizinische
Eignungsuntersuchung häufig Voraussetzung. Wir beraten Sie gerne, welche Untersuchung für
Ihre konkrete Tätigkeit notwendig ist.
Was ist der Unterschied zur arbeitsmedizinischen Vorsorge?
Die arbeitsmedizinische Vorsorge dient vorrangig dem Gesundheitsschutz der Beschäftigten,
während die Eignungsuntersuchung klärt, ob jemand die gesundheitlichen Voraussetzungen für
eine bestimmte Tätigkeit erfüllt. In der Praxis werden beide oft gemeinsam durchgeführt.
Können Unternehmen mehrere Mitarbeitende gleichzeitig anmelden?
Ja, für mehrere Beschäftigte lässt sich ein gemeinsamer Sammeltermin vereinbaren.
Was kostet eine arbeitsmedizinische Eignungsuntersuchung?
Die Kosten richten sich nach Art und Umfang der jeweiligen Untersuchung. Gerne erstellen
wir auf Anfrage ein individuelles Angebot.
Termin für arbeitsmedizinische Eignungsuntersuchungen vereinbaren
Das Betriebsmedizinische Zentrum Hannover unterstützt Unternehmen und Beschäftigte bei
arbeitsmedizinischen Eignungsuntersuchungen, arbeitsmedizinischer Vorsorge und
betriebsärztlicher Betreuung.
Telefon: 0511-89906714
E-Mail: betriebsmedizin@praxis-dr-bormann.de
Weiterführende Informationen
