Einstellungsuntersuchung in Hannover und der Region
Eine Einstellungsuntersuchung ist eine arbeitsmedizinische Untersuchung vor Beginn eines neuen Arbeitsverhältnisses oder vor Aufnahme einer neuen Tätigkeit. Sie klärt, ob eine Beschäftigte oder ein Beschäftigter die gesundheitlichen Voraussetzungen für den vorgesehenen Arbeitsplatz erfüllt. Das Betriebsmedizinische Zentrum Hannover führt Einstellungsuntersuchungen für Unternehmen aus Industrie, Handwerk, Logistik, Verwaltung und Produktion durch – auch als Sammeltermin für mehrere Mitarbeitende.
Gerade beim Einstieg in ein neues Arbeitsverhältnis lohnt sich ein klarer Blick auf die gesundheitlichen Anforderungen der künftigen Tätigkeit – für Unternehmen ebenso wie für Beschäftigte. Eine frühzeitige Einschätzung schafft Sicherheit auf beiden Seiten: Unternehmen wissen, welche Voraussetzungen für den jeweiligen Arbeitsplatz erfüllt sind, und Beschäftigte erhalten eine fundierte Einschätzung zu möglichen Belastungen, bevor sie eine neue Aufgabe übernehmen.
Was ist eine Einstellungsuntersuchung?
Bei der Einstellungsuntersuchung prüft ein Betriebsarzt oder eine Betriebsärztin, ob eine Person die gesundheitliche Eignung für eine bestimmte Tätigkeit mitbringt. Grundlage dafür sind die konkreten Anforderungen des Arbeitsplatzes – etwa körperliche Belastung, Sehanforderungen oder besondere Gefährdungen. Das Ergebnis unterstützt Unternehmen dabei, gesundheitliche Risiken frühzeitig zu erkennen, bevor eine Tätigkeit beginnt.
Anders als die gesetzlich vorgeschriebene arbeitsmedizinische Vorsorge (etwa nach den Grundsätzen G25 oder G27) erfolgt die Einstellungsuntersuchung meist auf freiwilliger Basis oder auf Wunsch des Unternehmens vor Vertragsbeginn. Sie ersetzt keine gesetzlich vorgeschriebene Vorsorgeuntersuchung, sondern ergänzt diese um eine allgemeine Einschätzung der Eignung für die vorgesehene Stelle. In vielen Fällen lassen sich beide Untersuchungen im selben Termin kombinieren, wenn die Tätigkeit dies erfordert.
Für wen ist die Einstellungsuntersuchung geeignet?
Die Untersuchung eignet sich für Unternehmen und Beschäftigte vor Beginn eines neuen Arbeitsverhältnisses, unter anderem in:
- Industrie und Produktion
- Handwerk
- Logistik
- Verwaltung
- technischen Arbeitsbereichen
- Fahr- und Steuertätigkeiten
- Tätigkeiten mit besonderen gesundheitlichen Anforderungen
Was wird bei der Untersuchung geprüft?
Je nach Tätigkeit und Arbeitsplatz können folgende Bestandteile Teil der Untersuchung sein:
- allgemeiner Gesundheitszustand
- Sehvermögen
- Hörvermögen
- körperliche Belastbarkeit
- persönliches Gespräch mit dem Betriebsarzt
- arbeitsmedizinische Beratung zu Belastungen am konkreten Arbeitsplatz
Zusätzliche Untersuchungen oder Vorsorgemaßnahmen können erforderlich sein, wenn die Tätigkeit besondere Gefährdungen mit sich bringt (z. B. Gefahrstoffe, Lärm, Fahrtätigkeiten).
Ablauf der Untersuchung
Die Untersuchung beginnt mit einem kurzen Gespräch zur geplanten Tätigkeit und den gesundheitlichen Anforderungen des Arbeitsplatzes. Anschließend folgen die für die Tätigkeit relevanten Untersuchungsschritte. Insgesamt dauert ein Termin in der Regel zwischen 20 und 45 Minuten. Für Unternehmen mit mehreren neuen Mitarbeitenden lassen sich Sammeltermine vereinbaren.
Beschäftigte müssen sich in der Regel nicht besonders auf den Termin vorbereiten. Hilfreich ist es, vorhandene Vorbefunde, eine aktuelle Brille oder Hörhilfe sowie Angaben zu bestehenden gesundheitlichen Einschränkungen mitzubringen, sofern diese für die Tätigkeit relevant sein könnten. Im Anschluss an die Untersuchung erhält das Unternehmen eine Rückmeldung zur gesundheitlichen Eignung – konkrete Untersuchungsergebnisse unterliegen dabei der ärztlichen Schweigepflicht und werden nicht im Detail an den Arbeitgeber weitergegeben.
Arbeitsmedizinische Beratung durch den Betriebsarzt
Neben der körperlichen Untersuchung ist die persönliche Beratung ein zentraler Bestandteil: Der Betriebsarzt bespricht mögliche gesundheitliche Belastungen und Risiken der konkreten Tätigkeit und gibt Empfehlungen, wie sich Beschäftigte am Arbeitsplatz schützen können. Das unterstützt Unternehmen dabei, Arbeitsschutz und Prävention nachhaltig umzusetzen.
Einstellungsuntersuchungen für Unternehmen
Das Betriebsmedizinische Zentrum Hannover betreut kleine, mittelständische und große Unternehmen und unterstützt unter anderem bei:
- Einstellungsuntersuchungen
- arbeitsmedizinischer Vorsorge (z. B. G25, G27)
- betriebsärztlicher Betreuung
- Eignungsuntersuchungen
- Arbeitsschutz und Präventionsmaßnahmen
Ihr Ansprechpartner
Dr. Bormann, Betriebsärztin, und ihre Kolleginnen und Kollegen führen die Einstellungsuntersuchungen im Betriebsmedizinischen Zentrum Hannover durch. Für Terminfragen und die Organisation ist Frau Trester Ihre Ansprechpartnerin.
Häufige Fragen zur Einstellungsuntersuchung
Wann wird eine Einstellungsuntersuchung benötigt?
In der Regel vor Beginn eines neuen Arbeitsverhältnisses oder vor Aufnahme einer Tätigkeit mit besonderen gesundheitlichen Anforderungen.
Was wird bei der Untersuchung geprüft?
Je nach Tätigkeit unter anderem Sehvermögen, Hörvermögen, körperliche Belastbarkeit und allgemeiner Gesundheitszustand.
Können Unternehmen mehrere Mitarbeitende gleichzeitig anmelden?
Ja, Unternehmen können für mehrere Beschäftigte einen gemeinsamen Sammeltermin vereinbaren.
Wie lange dauert die Untersuchung?
Ein Termin dauert in der Regel zwischen 20 und 45 Minuten.
Gibt es kurzfristige Termine?
Ja, kurzfristige Termine sind nach Absprache möglich. Sprechen Sie uns einfach telefonisch oder per E-Mail an, wir finden zeitnah einen passenden Termin.
Was kostet eine Einstellungsuntersuchung?
Die Kosten richten sich nach Art und Umfang der Untersuchung. Gerne erstellen wir Ihnen auf Anfrage ein individuelles Angebot.
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Das Betriebsmedizinische Zentrum Hannover unterstützt Unternehmen und Beschäftigte bei Einstellungsuntersuchungen, arbeitsmedizinischer Vorsorge und Eignungsuntersuchungen.
Telefon: 0511-89906714
E-Mail: betriebsmedizin@praxis-dr-bormann.de
