G39 Untersuchung bei Schweißrauch und Metallrauchen in Hannover und der Region
Die G39 Vorsorge richtet sich an Beschäftigte, die Schweißrauchen ausgesetzt sind oder regelmäßig Schweiß-, Schneid- und Trennarbeiten an Metallen durchführen. Das Betriebsmedizinische Zentrum Hannover unterstützt Unternehmen mit arbeitsmedizinischen Untersuchungen, betriebsärztlicher Betreuung und Vorsorgeuntersuchungen im Bereich Schweißrauch, Arbeitsschutz und Prävention.
Die arbeitsmedizinische Vorsorge dient der frühzeitigen Erkennung möglicher gesundheitlicher Belastungen durch Schweißrauche, Metallstäube, Gase und Dämpfe. Besonders betroffen sind Tätigkeiten in Metallverarbeitung, Maschinenbau, Industrie, Handwerk, Schlosserei, Fahrzeugbau oder Instandhaltung.
Wir betreuen Unternehmen jeder Größe in Hannover und der Region mit arbeitsmedizinischer Vorsorge, betriebsärztlicher Beratung und Untersuchungen im Bereich Arbeitsmedizin und Gesundheitsschutz.
Was ist Schweißrauch?
Beim Schweißen, Schneiden oder Trennen von Metallen entstehen feine Partikel, Gase und Dämpfe, die als Schweißrauch bezeichnet werden. Diese Stoffe können die Atemwege und die Lunge belasten.
Je nach Verfahren und Material können unterschiedliche gesundheitliche Risiken entstehen, beispielsweise durch Metallrauche, Feinstaub oder Gefahrstoffe. Deshalb sind technische Absaugung, persönliche Schutzausrüstung und arbeitsmedizinische Vorsorge besonders wichtig.
Was ist die G39 Vorsorge?
Die G39 Vorsorge ist eine arbeitsmedizinische Vorsorge bei Tätigkeiten mit Schweißrauchen. Ziel der Untersuchung ist der Schutz der Atemwege und der Lunge sowie die frühzeitige Erkennung möglicher arbeitsbedingter Erkrankungen.
Die Untersuchung unterstützt Unternehmen bei Arbeitsschutz, Prävention und Gesundheitsschutz im Betrieb. Gleichzeitig hilft sie dabei, gesundheitliche Risiken frühzeitig zu erkennen und geeignete Schutzmaßnahmen umzusetzen.
Das Betriebsmedizinische Zentrum Hannover führt G39 Untersuchungen für Unternehmen und Beschäftigte in Hannover und Umgebung durch.
Für wen ist die G39 Vorsorge geeignet?
Die G39 Vorsorge richtet sich an Beschäftigte, die regelmäßig Schweißrauchen ausgesetzt sind oder schweißtechnische Arbeiten durchführen.
Dazu gehören unter anderem:
- Schweißerinnen und Schweißer
- Metallverarbeitung
- Maschinenbau
- Fahrzeugbau
- Schlossereien
- Industrie
- Handwerk
- Instandhaltung
- Arbeiten mit Trennschleifern
- Schneid- und Brennarbeiten
- Beschäftigte mit Kontakt zu Schweißrauch, Metallstaub oder Dämpfen
Unternehmen nutzen die arbeitsmedizinische Vorsorge zur Unterstützung des Gesundheitsschutzes und zur Prävention arbeitsbedingter Atemwegs- und Lungenerkrankungen.
Welche gesundheitlichen Risiken können durch Schweißrauch und Metallrauche entstehen?
Schweißrauche können die Atemwege und die Lunge belasten. Mögliche Beschwerden sind unter anderem:
- Reizung der Atemwege
- Husten
- Atembeschwerden
- Augenreizungen
- Belastung der Lunge
- Kopfschmerzen
- Beschwerden durch Metallrauche oder Gase
Die arbeitsmedizinische Vorsorge unterstützt dabei, gesundheitliche Risiken frühzeitig zu erkennen und geeignete Schutzmaßnahmen umzusetzen.
Was wird bei der G39 Vorsorge untersucht?
Im Rahmen der G39 Vorsorge werden verschiedene gesundheitliche Aspekte überprüft, die für Tätigkeiten mit Schweißrauchen und Metallrauchen relevant sind.
Die Untersuchung kann unter anderem folgende Bestandteile umfassen:
- Anamnese
- körperliche Untersuchung
- Lungenfunktionsprüfung
- Beurteilung der Atemwege
- Beratung zu Schutzmaßnahmen
- arbeitsmedizinische Beratung
- Gespräch mit dem Betriebsarzt
Je nach Tätigkeit, Arbeitsplatz und Gefährdungsbeurteilung können zusätzliche Untersuchungen oder Schutzmaßnahmen sinnvoll sein. Die DGUV weist darauf hin, dass die arbeitsmedizinische Vorsorge neben Anamnese und Beratung auch körperliche Untersuchungen und apparative Diagnostik wie Lungenfunktionsmessungen oder Biomonitoring umfassen kann.
Schweißrauch und Prävention
Bei Schweißarbeiten entstehen Schweißrauche, Gase und feine Partikel, die die Atemwege belasten können. Ein wirksamer Arbeitsschutz ist deshalb besonders wichtig. Dazu gehören technische Absaugung, gute Belüftung, geeignete persönliche Schutzausrüstung und arbeitsmedizinische Vorsorge.
Die TRGS 528 beschreibt Schutzmaßnahmen bei schweißtechnischen Arbeiten und verweist auf die arbeitsmedizinische Vorsorge nach den entsprechenden Regelungen.
Arbeitsmedizinische Beratung
Zusätzlich erfolgt eine arbeitsmedizinische Beratung durch den Betriebsarzt. Dabei werden gesundheitliche Belastungen, mögliche Beschwerden, Atemwegsprobleme und Risiken durch Schweißrauch am Arbeitsplatz besprochen.
Ablauf der Vorsorgeuntersuchung
Die G39 Vorsorge beginnt mit einem Gespräch zur beruflichen Tätigkeit und möglichen Belastungen durch Schweißrauche, Metallstäube, Gase oder Dämpfe am Arbeitsplatz.
Anschließend erfolgen – abhängig von Tätigkeit und Arbeitsplatz – verschiedene Vorsorgemaßnahmen und Untersuchungen. Dazu gehört häufig eine körperliche Untersuchung sowie eine Lungenfunktionsprüfung.
Die Untersuchung dauert meist zwischen 20 und 45 Minuten.
Unternehmen können Sammeltermine für mehrere Mitarbeitende vereinbaren.
G39 Vorsorge für Ihr Unternehmen
Das Betriebsmedizinische Zentrum Hannover betreut kleine, mittelständische und große Unternehmen in allen Bereichen der Arbeitsmedizin und Betriebsmedizin.
Wir unterstützen Unternehmen unter anderem bei:
- arbeitsmedizinischer Vorsorge
- betriebsärztlicher Betreuung
- Beratung zu Schweißrauch und Arbeitsschutz
- Präventionsmaßnahmen
- Gefährdungsbeurteilungen
- Gesundheitsschutz im Betrieb
- Untersuchungen bei Schweißrauchbelastung
Unsere arbeitsmedizinischen Untersuchungen unterstützen Unternehmen dabei, Sicherheit und Gesundheit im Arbeitsalltag nachhaltig zu fördern.
Häufige Fragen zur G39 Vorsorge
Ist die G39 Vorsorge Pflicht?
Die Notwendigkeit der G39 Vorsorge hängt von Tätigkeit, Arbeitsplatz und Gefährdungsbeurteilung ab. Bei Schweißen und Trennen von Metallen muss eine Pflichtvorsorge veranlasst werden, wenn die Luftkonzentration von 3 mg/m³ Schweißrauch überschritten wird; wird dieser Wert eingehalten, ist eine Angebotsvorsorge erforderlich.
Was ist Schweißrauch?
Schweißrauch entsteht beim Schweißen, Schneiden oder Trennen von Metallen. Dabei entstehen feine Partikel, Metallrauche, Gase und Dämpfe, die die Atemwege und die Lunge belasten können.
Welche gesundheitlichen Risiken bestehen beim Schweißen?
Mögliche gesundheitliche Belastungen sind unter anderem Reizungen der Atemwege, Husten, Atembeschwerden oder Belastungen der Lunge durch Schweißrauche, Metallstäube und Gase.
Was wird bei der G39 Untersuchung untersucht?
Im Rahmen der G39 Vorsorge werden unter anderem Atemwege, Lungenfunktion, gesundheitliche Beschwerden sowie Belastungen durch Schweißrauche beurteilt.
Welche Schutzmaßnahmen helfen gegen Schweißrauch?
Wichtige Schutzmaßnahmen sind technische Absaugung, gute Belüftung, persönliche Schutzausrüstung, Atemschutz sowie arbeitsmedizinische Vorsorge und Unterweisung der Beschäftigten.
Wer benötigt eine G39 Untersuchung?
Die G39 Vorsorge wird häufig bei Beschäftigten durchgeführt, die regelmäßig Schweißarbeiten, Schneidarbeiten, Trennarbeiten oder ähnliche metallverarbeitende Tätigkeiten ausführen.
Welche Beschwerden können durch Schweißrauch entstehen?
Schweißrauch kann die Atemwege reizen und langfristig gesundheitliche Belastungen verursachen. Deshalb sind Prävention, geeignete Schutzmaßnahmen und arbeitsmedizinische Vorsorge wichtig.
Können Unternehmen mehrere Mitarbeitende anmelden?
Ja. Unternehmen können Sammeltermine für mehrere Beschäftigte vereinbaren.
Wie lange dauert der Termin?
Die Untersuchung dauert meist zwischen 20 und 45 Minuten.
Gibt es kurzfristige Termine?
Kurzfristige Termine sind nach Verfügbarkeit möglich.
Termin für die G39 Vorsorge vereinbaren
Das Betriebsmedizinische Zentrum Hannover unterstützt Unternehmen und Beschäftigte bei arbeitsmedizinischer Vorsorge, Beratung zum Arbeitsschutz und Untersuchungen bei Tätigkeiten mit Schweißrauchbelastung.
Telefon: 0511-89906714
E-Mail: betriebsmedizin@praxis-dr-bormann.de
Interne Links
- Mehr zur G27 Vorsorge
- Informationen zur G20 Vorsorge
- Übersicht der angebotenen Vorsorgeuntersuchungen nach ArbMedVV (ehem. BG-Nummern)
